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Ein geschichtsträchtige Haus in einem über 900 Jahre alten Städtchen stellt sich vor:

Sie finden hier keine riesige Anlage, sondern ein Refugium abseits vom hektischen Alltag vor. Freundliche, schicke und helle Zimmern in sanften Farben, Kennzeichnen unser Hotel ebenso wie Charme und persönliche Gastlichkeit.

Wir sind leicht zu finden, im Herzen des Weinstädtchens Ingelfingen am ruhigen Schlosspark gelegen. Das Hotel selbst ist Teil des historisch Sehenswerten. 1701 war es, wie Sie es heute vorfinden, das Schloss der Fürsten von Hohenlohe. Der Prinzessinnenbau, wie er liebevoll getauft wurde, war zu dieser Zeit der Wohnbereich der gräflichen Töchter.

Ingelfingen
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Ingelfingen im Jahre 1080. 1323 verlieh König Ludwig dem Ort das Marktrecht. Zwischen 1701 und 1805 befand sich hier die Residenz des Grafen von Hohenlohe, der damals dem Ort durch die Ansiedlung von Handwerkern eine wirtschaftliche Blüte bescherte. Ab 1892 wurde durch die Gründung der Weingärtnergenossenschaft Ingelfingen, dem Vorläufer der heutigen Kochertalkellerei, der Weinbau gefördert. Im 19. Jahrhundert wurde bei der Suche nach Steinkohle Salzwasser mit großer Heilwirkung entdeckt, das jedoch nicht für Kurzwecke genutzt wird.

Das Schloss und der zugehörige Prinzessinnenbau
Aus einem Amtssitz des hohenlohischen Amtmanns Beringer von Berlichingen wurde 1415, durch die Verlagerung des Absteigequartiers für die Herrschaft von der Burg Lichteneck nach unten in die Stadt, das Untere Schloss.

Zwischen 1625–1627 wurde das herrschaftliche Gebäude an der Stadtmauer wegen seines schlechten Zustandes abgerissen und ein neues Schloss errichtet. Das Bauwerk bestand aus zwei zusammengefügten Bauten (West- und Ostflügel). Beide Teile waren durch „…obeinander stehende Gänge…“ aus Holz verbunden. Im 17. Jahrhundert waren mehrfach Reparaturen notwendig.

1701 begann Graf Christian Kraft (1668–1743), der Stammvater des Hauses Hohenlohe-Ingelfingen, mit der Einrichtung seiner Residenz in Ingelfingen.
Ein Erbe von 10.000 Gulden ermöglichte eine großzügige Planung.

Seine Gattin, Marie Catharine Sophie, geb. Gräfin von Hohenlohe-Pfedelbach, gebar ihm 17 Kinder! Der Platz im Schloss selbst reichte der großen Familie nicht mehr aus. Die Gräfin ließ daher das Wohnhaus des Hofmetzgers Hans Lang, östlich des Schlosses kaufen und bis auf die Grundmauern abbrechen und wieder aufbauen. Über zwei Etagen waren der Neubau und das Residenzschloss direkt miteinander verbunden.

Hier, im Prinzessinnenbau, logierten dann die gräflichen Töchter, alle „von ansehnlicher Gestalt“.

Ab 1799 residierte Prinzessin Sophie Christiane Luise, die die Erziehung der Kinder ihres Bruders Fürst Friedrich Ludwig übernahm, im Prinzessinnenbau.
Nach dem Umzug des Hofes von Ingelfingen nach Breslau und der Verlegung seiner Regierung 1805 nach Öhringen wohnte nur noch Sophie Christiane Luise im Prinzessinnenbau. Nur bei besonderen Anlässen nutzte sie auch die anderen Räume des Schlosses. Nach dem Tod der Prinzessin 1831 wurde das Schloss Ingelfingen sehr selten von der Fürstenfamilie genutzt. Im Schloss blieben nur noch die Hausmeisterin mit einer Magd und der Schlosstorwart mit seiner Familie.

1842 weckte ein romantisches Liebes-Drama in der fürstlichen Familie von Hohenlohe-Öhringen das Schloss aus einem fast 40-jährigen Schlaf. Erbprinz Friedrich, der wegen seiner nicht standesgemäßen Liebesheirat enterbt worden war, sollte erst provisorisch im Prinzessinnenbau wohnen und dann, nach der Renovierung der Beletage, in den Ostflügel umziehen. Der Prinz versuchte sich dem Befehl seines Vaters Fürst August, nach Ingelfingen ziehen zu müssen, zu widersetzen, jedoch ohne Erfolg.

Im September 1843 zogen Prinz Friedrich und seine Gattin Mathilde Freifrau von Brauneck in ihr frisch renoviertes Liebesnest, den Prinzessinnenbau, ein. Die umfangreiche Renovierung des Ostflügels des Schlosses begann, wurde jedoch 1847 durch die Verlegung des Wohnsitzes des Prinzen nach Stuttgart beendet und die provisorische Hofhaltung aufgelöst.

In den folgenden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts standen das Schloss und der Prinzessinnenbau leer. Nur eine Hausmeisterwohnung und die Torwartswohnung im Westflügel waren belebt.

1901 zog Bezirksnotar Langbein in den Prinzessinnenbau ein.
1919 war Notar Mössinger Mieter der herrschaftlichen Räume,
ab 1929 Bezirksnotar Plocher.
1952 erwarb die Stadt Ingelfingen unser Gebäude.
1954 eröffnete das Kurgasthaus Krone mit einer Bäder- und Massageabteilung im Erdgeschoss.
1957 wurde nochmals komplett umgebaut und das gesamte Haus in das Hotel Krone einbezogen.
1978 wurde der Prinzessinnenbau an Privat verkauft.
1990 erwarben die Kochertaler Unternehmer Müller, Berner und Sigloch
das Schlosshotel.
Seit 1992 ist Herr Fritz Müller alleiniger Eigentümer.

Quellen
Altbürgermeister Heinrich Ehrmann, Bürgermeister von 1948–1978
Literatur: Das Ingelfinger Schloss – einst Residenz heute Rathaus;
1. Auflage Dezember 1999

A historic building in a more than 900 year-old town introduces itself:

You will not find a huge hotel area, but a building away from the hectic of everyday life. Friendly, chic and bright rooms decorated in soft colors characterizes our hotel as well as charm and personal hospitality.

We are easy to find, located in the heart of the wine-growing town of Ingelfingen next to the quiet park. The hotel itself is part of the historical worth seeing. 1701 was, as you find it today, the castle of the princes of Hohenlohe. The Prinzessinnenbau, as it was affectionately christened, was at that time the living area of the count's daughters.

Ingelfingen
Ingelfingen was mentioned the first time in the year 1080. 1323 gave King Louis the place market rights. Between 1701 and 1805 here was the residence of the Count of Hohenlohe, who was then the place brought by the settlement of craftsmen an economic boom. 1892 the viniculture was promoted by founding the Weingärtnergenossenschaft Ingelfingen, the forerunner of today's Kochertalkellerei. In the 19th century was discovered saltwater during the search for coal. This has great healing effect, but is not used for curative purposes.

The castle and the associated Prinzessinnenbau
The office of the hohenloher bailiff's Beringer of Berlichingen developed in 1415 by shifting the flophouse quarter for the domination of the castle Lichteneck down in the city, the Untere Schloss.
Between 1625-1627, the stately building was demolished at the city walls because of its poor condition and a new castle was built. The building consisted of two joined buildings (west and east wing). Both parts were connected by wooden courses. In the 17th century several repairs were necessary.
1701 Graf Christian (1668-1743), the founder of the House of Hohenlohe-Ingelfingen, started building up his residence in Ingelfingen.
A heritage of 10,000 guilders allowed a generous planning.

His wife, Marie Catharine Sophie, née Countess von Hohenlohe-Pfedelbach, bore him 17 children! The space in the castle itself was no longer sufficient for the great family. Therefore, the Countess bought and canceled up the home of butcher Hans Lang located at the east of the castle and rebuild. Two floors of the new building and the Residenzschloss were directly connected.
Here, in Prinzessinnenbau, then lodged the count's daughters, all "of considerable form."

From 1799 resided Princess Sophie Christiane Luise, who took over the education of the children of her brother Prince Friedrich Ludwig, in Prinzessinnenbau.
After moving the court from Ingelfingen to Wroclaw and the relocation of its government in 1805 to Öhringen only Sophie Christiane Luise lived in Prinzessinnenbau. Only at special occasions they also used the other rooms of the castle. After the death of Princess 1831 Ingelfingen Castle was very rarely used by the royal family. The castle remained only the caretaker with a maid and the lock keeper with his family.


1842 aroused a romantic love drama in the princely family of Hohenlohe-Öhringen the castle from a nearly 40-year sleep. Crown Prince Frederick, who had been disinherited because of his socially unacceptable love marriage, should only temporarily reside in Prinzessinnenbau and then move, after the renovation of the main floor, in the east wing. The prince is trying the command of his father Prince August, having to move to Ingelfingen to oppose, but to no avail.

In the following decades of the 19th century the castle and the Prinzessinnenbau stood empty. Only a caretaker's house and the keeper apartment in the west wing were revived.

1901 moved the district notary Langbein into the Prinzessinnenbau.
1919 Notary Mössinger was tenant of the stately rooms,
starting 1929 district notary Plocher.
1952, the city Ingelfingen acquired Ingelfingen our building.
1954 opened the spa guest house Krone with a bath and massage department on the ground floor.
1957 again completely rebuilt and included the entire house in the Hotel Krone.
1978 Prinzessinnenbau was sold to private.
1990 acquired the Kochertaler entrepreneurs Müller, Berner and Sigloch
Schlosshotel.
Since 1992, Mr. Fritz Müller is the sole owner


Sources
Former Mayor Heinrich Ehrmann, Mayor of 1948-1978
Literature: The Ingelfingen Castle - once home to the town hall today
1st edition December 1999